Bergbau

Unter Bergbau versteht man das Aufsuchen und Gewinnen von Bodenschätzen unterschiedlichster Art aus den oberen Erdschichten. Bei der Gewinnung dieser Bodenschätze wird grundsätzlich zwischen drei Techniken unterschieden: dem Tagebau, dem Untertagebau und dem Bohrlochbergbau. Im Tagebau werden Rohstoffe, die besonders nah an der Erdoberfläche liegen, in offenen Gruben, zum Beispiel mit der Hilfe von Schaufelradbaggern abgetragen. Bei dieser Methode des Bergbaus sind keine unterirdischen Schächte oder Stollen notwendig. Diese Technik des Tagebaus ist außerdem für den Abbau von den Rohstoffen geeignet, die aus unterschiedlichsten Gründen in sehr großen Mengen zu Tage gebracht werden müssen, besonders gut geeignet. Zu den Arten der Gruben zählen unter anderen Steinbrüche, Kiesgruben, Braunkohlegruben, oder auch Sandgruben. Das Aufspüren oder Finden solcher Rohstofflagerstätten nennt man im Bergbau auch „Schürfen“. Das Einrichten von neuen Tagebauen wird jedoch oft kritisiert, da enorme Flächen benötigt werden und auch die Landschaft dadurch sehr beeinflusst wird. In Mitteleuropa sind Tagebaue für die größten von den Menschen verursachten Veränderungen der Landschaft verantwortlich. Manchmal muss ein ganzer Ort umgesiedelt werden, da dieser Platz für das Betreiben eines Tagebaus gebraucht wird. Werden Kumpel für den Tagebau eingestellt, wird auch immer daruaf geachtet, ob diese über private Krankenversicherungen und deren umfassenden Versicherungsschutz verfügen. Nur so kann im Zweifelsfall gewährleistet werden, dass die Gesundheit der Kumpel über längere Zeit erhalten bleibt.

Bergbau unter Tage

Unter Tage erfolgt die Gewinnung von Bodenschätzen durch Stollen, aber auch durch Schächte. Die im Bergwerk notwendigen Stollen sind waagerechte beziehungsweise fast waagerechte „Tunnelgänge“, welche die Lagerstelle mit der Erdoberfläche verbinden. So können die gewonnen Rohstoffe mit Förderwagen an die Erdoberfläche transportiert werden. Das Verfahren des Abbauens richtet sich hierbei nach der Lagerstelle und wie diese angelegt ist (flözartig, gangartig oder massig). Auch die Beschaffenheit des Rohstoffes ist von Bedeutung und ebenso, wie standfest das Nebengestein ist. Diesen Kriterien entsprechend wird ein bestimmtes Verfahren des Abbauens angewendet, wie zum Beispiel der Kammerbau, Strebbau oder der Weitungsbau. Genau wie beim Tagebau gibt es auch beim Bergbau unter Tage einige Aspekte, die der Umwelt schaden. Landschaft wird für das Anlegen von Kippen oder Halden verbraucht, da der Abraum deponiert werden muss. Solche Kippen oder Halden müssen zumeist sehr hoch finanziert werden. Möglich ist dies durch entsprechende Kredite. Entsprechende Angebote finden Sie im Internet auf der Webseite http://www.versicherungen-finanzierungen-kredite.de. Außerdem kann der Grundwasserspiegel absinken und auch eine Verschmutzung der Oberflächengewässer wird dadurch verursacht. Durch den Untertagebau können an der Oberfläche große Senkungen und auch andere Bergschäden verursacht werden, welche zu gravierenden Schäden an Gebäuden und natürlich auch in der Landwirtschaft führen können.

Bergbau und die Förderung von Erdgas und Erdöl

Außerdem gibt es im Bergbau noch die Möglichkeit des Bohrlochbergbaus. Hierbei erhält man die Rohstoffe von der Erdoberfläche aus durch die so genannte Tiefbohrung. Dazu zählt besonders das Fördern von Erdgas und Erdöl. Diese beiden Rohstoffe werden häufig aus dem Erdinneren auf Reisen an die Erdoberfläche geschickt. Zu den meist geförderten Rohstoffen zählen Braun- und Steinkohle, Eisenerze, Edelmetalle wie Gold und Silber, Massenrohstoffe wie beispielsweise Kies oder Ton, Mineralien und auch Edelsteine.